Monday, November 20th, 2017
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Kommt die Geschichte von Salahadin Ayubi als Serie heraus?

Dass in vielen US-amerikanischen Serien und Filmen Muslime meist als Terroristen oder allgemein negativ dargestellt werden, ist kein Geheimnis. Dies ärgerte auch eine Gruppe junger Muslime von „Peace House“ aus Florida, die daraufhin begonnen hatten,

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Dass in vielen US-amerikanischen Serien und Filmen Muslime meist als Terroristen oder allgemein negativ dargestellt werden, ist kein Geheimnis. Dies ärgerte auch eine Gruppe junger Muslime von „Peace House“ aus Florida, die daraufhin begonnen hatten, Geld für ein eigenes Projekt zu sammeln. Über 84`000 US Dollar kamen für das einmalige Projekt vor rund zwei Jahren zusammen. Die Geschichte eines der wichtigsten muslimischen Führers sollte damit verfilmt werden: Die Geschichte des kurdischstämmigen Führers Salahadin Ayubi. Mit welchen Quellen sie arbeiten und ob die Geschichte authentisch sein wird, ist noch unklar.
enhanced-10058-1441831203-1Das Ziel sei ein besseres Bild von den Muslimen zu zeigen, wer könne das besser erreichen, als der Führer Salahadin, sagt Ahmad Hussam, der die Hauptrolle darin spielen wird. Zudem sei er müde geworden, als Schauspieler nur Rollen, in denen er Terroristen spielen soll, angeboten zu bekommen.

Nach einigen gedrehten Szenen machte sich die Gruppe von „Peace House“ rund um Ahmad Mussam, Nick Armero und Mohamed Zeyara auf die Suche nach Sponsoren, angefangen im arabischen Golf. Da diese Studios der Reichweite der Zuschauer nicht annähernd der der US-amerikanischen Studios gleichkamen, versuchten die Filmemacher von „Peace House“ seit geraumer Zeit den Privatsender NETFLIX, der mit seinen Serien wie „House of Cards“, „Marco Polo“ oder „Orange is the New Black“ längst zu einer der wichtigsten Serienproduzenten weltweit geworden ist, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Dass NETFLIX aber auch in seinen Serien gerne Muslime als Sündenböcke darstellt oder den Drohnenkrieg im Jemen befürwortet, wie in „House of Cards“, scheint das Team leider auszublenden. Um den Fokus des Senders auf das Projekt zu lenken, nutzten „Peace House“ die sozialen Netzwerke. Über Twitter und Facebook mobilisierten Ahmad Mussam und sein Team unter dem Hashtag #NETFLIXlisten um ein Gespräch mit dem NETFLIX CEO Ted Sarandos zu erreichen.

11259767_457552904426966_1941413028214027743_n-11Dafür drehten sie vor dem Hauptquartier des Senders ein Video, dass bis jetzt hunderttausendmal gesehen wurde, retweetet wurde es unter anderem auch von einigen Darsteller der NETFLIX Serien. Die Strategie scheint aufzugehen, gestern meldete der Sender via Twitter, dass sie das Projekt auf ihrer Agenda haben und es in ihrem Meeting besprechen werden.

Bald wird sich zeigen, ob die Bemühungen von „Peace House“ sich gelohnt haben und wir die Geschichte „Salahadins“ auf dem Bildschirm zu sehen bekommen. Hier gehts zum Trailer.

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