Monday, September 25th, 2017
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Im Gebet

In einem Moment der trauten Stille neig ich mich zur ersehnten Ruh und duldsam beugt sich mein Wille der ergebenen Besinnung im Nu. In Erleichterung wiegst Du, meinem regen Geiste wonnig, das Tun und Treiben herzu in ein Verweilen, sacht und innig. Ist

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In einem Moment der trauten Stille

neig ich mich zur ersehnten Ruh

und duldsam beugt sich mein Wille

der ergebenen Besinnung im Nu.

In Erleichterung wiegst Du,

meinem regen Geiste wonnig,

das Tun und Treiben herzu

in ein Verweilen, sacht und innig.

Ist die Rast nun meiner Seel eigen,

schlummert mir jeglicher Gedanke

und entsagt dem steten Reigen.

Dir ich diesen Frieden verdanke.

Ist mein selig’ Herz indes erwacht,

lauscht es Deinen heil‘gen Worten leis,

sieht Deines Wunders ewige Pracht.

Deine Weisheit gibst Du nun preis.

In der Barmherzigkeit Deiner stet,

mit zufriedener, standhafter Geduld,

und fromm das reine Leben hergeht,

Deiner Güte, Deinem Mitgefühl huld’.

Im Gebet bist Du alleinig der Erhörer,

der aufrichtigen Herzen Allerbarmer.

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