Monday, September 25th, 2017
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Hasspredigt in Altdorf

Von Fatih Karlıdağ Mit der Uristier Ausgabe vom 20. Januar 2017 kündigte die Freie Evangelische Gemeinde Altdorf (FEG Altdorf) ihren Talkgottesdienst mit dem Titel „Der Islam und wir“ für den 22. Januar 2017 an. Talkgastredner war der sog.

Flyer "Der Islam und wir" FEG Altdorf

Von Fatih Karlıdağ

Mit der Uristier Ausgabe vom 20. Januar 2017 kündigte die Freie Evangelische Gemeinde Altdorf (FEG Altdorf) ihren Talkgottesdienst mit dem Titel „Der Islam und wir“ für den 22. Januar 2017 an. Talkgastredner war der sog. Islam-Experte Dr. A Maurer. Ursprünglich Maschineningenieur, wandte er sich – inspiriert durch göttliche Eingebung – im Alter von 30 Jahren der Theologie zu. Um dort eine Bibelschule zu besuchen, wanderte er dann nach England aus. Durch eine weiter göttliche Eingebung kam er anschliessend zum vertieftem Studium des Islam. Seinen Master und Doktor absolvierte er in Südafrika, wo er 15 Jahre blieb.

Der Pfarrer der FEG Altdorf Thomas Mauerhofer leitet den Talk mit Dr. A. Maurer mit einer Anspielung auf deren beider Nachnamen mit den Worten „Heute werden wir aber keine Mauer errichten“ ein.

Pfarrer Thomas Mauerhofer bittet zur Einführung in das Thema um Fakten zum Islam. A. Maurer beginnt zugleich mit einem Vergleich zwischen der Bibel und dem Koran, wobei er hervorhebt, dass die Bibel klare Antworten auf Fragen des Lebens und der Menschen bietet, wohingegen der Koran dazu eindeutig nicht in der Lage sei und keine klare Botschaft trage. Auf die Frage, was denn der Islam sei, erklärt er, dass das im Grunde genommen niemand genau wisse. Und um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, sagt er auch noch, dass dies nicht einmal Allah (swt) selbst wisse. Aufgrund dieser Unfassbarkeit des Islams setze sich jeder Muslim seinen Glauben selbst zusammen. Dies gelte ausdrücklich auch für die Sunniten.

Angekommen bei den sog. 5 Pfeilern des Islams, wollte er diese der Gemeinde zu erklären, indem er die dazugehörigen rituell-religiösen Handlungen ad absurdum zu führen versuchte. So erklärt er z.B., dass Muslime auf trügerische Weise systematisch versuchen würden, Christen zu konvertieren, indem diese ihnen unbewusst das Glaubensbekenntnis auf Arabisch abnähmen, welches die erste der fünf Säulen ist. Die zweite Säule – die rituellen Pflichtgebete der Muslime – würden von den Muslimen in Ignoranz ihres eigenen Buches und in blindem Gehorsam durchgeführt, da diesbezüglich keinerlei Grundlage im Koran zu finden sei. Was das ganze noch absurder mache, sei die Tatsache, dass Allah (swt) nur Arabisch verstehe, weswegen diese Gebete in Arabisch geführt werden müssten. Wie das Fasten in Monat Ramadan zu verstehen sei, sei im Grunde genommen auch nicht ganz klar definiert und auch nicht, wann dieser Ramadan sein soll. Die Zakat sei eine Steuer, welche die Muslime der Moschee abzugeben haben. Die für Muslime heilige Pilgerfahrt nach Mekka zur Kaaba stempelt er kurzerhand als lächerliches Theater ab, während derer man auf der Hut sein müsse, um nicht von anderen Pilgern einen Stein an den Kopf geworfen zu bekommen.

Nach dieser kurzen Einführung in die Grundlagen des Islams, kommt er nun zum Kernthema des Talks; „Der Islam und wir“ – also wie das Zusammenleben von Christen und Muslimen von der Gemeinde zu verstehen sei. Er erklärt, dass die Mehrheit der Muslime in der Schweiz eigentlich „liberal“ und „friedliebend“ seien und keine Gewalt anwenden möchten, den Muslimen vom Koran jedoch auferlegt wird, Ungläubige umzubringen. Denn der Koran predige – im Gegensatz zur Bibel – nicht den Frieden und Vergebung, sondern Krieg und Blutrache. Und da Islam nun einmal im Sinne des Wortes Unterwerfung bedeute, unterwerfen sich die Muslime Allah (swt). Die Muslime sehen die Schweiz als Dar al-Harb, also als Gebiet des Krieges. Zudem handle es sich beim Islam um eine Theokratie und nicht um eine Demokratie, was auch erklärt, warum Muslime mit dem Demokratieverständnis in der Schweiz nicht wirklich klar kommen können.

Damit sich die Gemeinde ein besseres Bild von der Psyche der Muslime machen kann, erzählt er, wie ein Muslim ihm ein friedvolles Leben beschrieben habe: Das Leben sei für diesen friedvoll, wenn er nach der Arbeit nach Hause kommen kann und anschliessend seine Frau und Kinder verprügeln darf. Das Autofahr-Verbot für Frauen in Saudi Arabien sei darin begründet, da gemäss islamischer Lehre das Gehirn der Frauen im Vergleich zum dem der Männer unterentwickelt sei.

Das letzte Kapitel des Talks dreht sich um die Missionierungsarbeit von A. Maurer. Er erklärt, warum so extrem viele Muslime zu Jesus und der Bibel fänden. In den arabischen Ländern herrsche eine grosse Offenheit. Muslime tragen viele ungeklärte Fragen mit sich herum und wollen nicht mehr Muslime sein, weil sie enttäuscht von ihrem Glauben seien. Es herrsche eine grosse Verzweiflung und Angst unter Muslimen, weil diese nicht wissen können, wie Allah (swt) am Jüngsten Tag über sie urteilen wird. Ein kritisches Nachdenken über den Glauben sei Muslimen nicht erlaubt. Der Beweis hierzu könne man an den Konvertierungszahlen von den Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, die nach Europa gekommen sind, erkennen. Gerade diese Personen seien sehr empfänglich für die klaren Worte der Bibel. In diesem Sinne könne der Flüchtlingswelle durchaus eine positive Seite abgewonnen werden.

„Heute werden wir keine Mauern errichten“ hiess es zu Beginn des Talks. Als Muslim zwischen den Gemeindemitgliedern, welche mit grosser Aufmerksamkeit und regelmässigem zustimmendem Kopfnicken der Predigt folgten, fühlte ich mich noch nie fremder in der Schweiz, insbesondere in Altdorf. Die Predigt wurde von den Gemeindemitgliedern aufgenommen, ohne sie durch den kognitiven Filter eines gesunden Menschenverstandes laufen zu lassen. Die Gemeindemitglieder der FEG Altdorf wissen jetzt, dass Muslime Ignorant in Bezug auf ihren eigenen Glauben, blind gehorchend, hinterlistig, dumm, heuchlerisch und gewaltlustig sind – schliesslich kommen diese Informationen ja von einem Islam-Experten. Die Hetze gegen Muslime ist inzwischen offiziell auch in Altdorf angekommen.

 

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