Monday, November 20th, 2017
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Braucht die Ummah ein neues Brandherd?

Der erste Drittel vom Ramadan ist vorbei. Die Zeit, in der Muslime das Fasten zusammen brechen. Zusammen im Nachtgebet verweilen. Familiäre Beziehungen pflegen.   Man fragte sich nach Trumps Besuch zu Recht, ob sich Saudi Arabien

Bild: visitqatar.qa
Der erste Drittel vom Ramadan ist vorbei. Die Zeit, in der Muslime das Fasten zusammen brechen. Zusammen im Nachtgebet verweilen. Familiäre Beziehungen pflegen.
 
Man fragte sich nach Trumps Besuch zu Recht, ob sich Saudi Arabien und Ägypten unbeliebter machen könnten. Die jetzige Katar-Krise bestätigt dies. Völlig unerwartet und erstaunlicherweise kurz nach den Leaks über den Botschafter der Arabischen Emirate, kommt die völlige Isolation des Nachbarstaates Katar. Vorgeworfen wird dem kleinen Staat ua. die Unterstützung der palästinensischen Hamas und der Muslimbrüder, die sofort aus dem Land geworfen gehören. Unter den weiteren zehn Forderungen steht die Schliessung des weltweit bekannten Senders Al Jazeera, der seinen Hauptsitz in Doha, Katar hat. Dieser stifte zu Unruhen und Instabilität in der Region. Das Katar kein Interesse an einer Eskalation mit dem Iran hat, dem politischen Erzfeind Saudi-Arabiens, stösst ebenfalls sauer auf.
 
Als Muslim fragt man sich, ob angesichts der katastrophalen Lage der Palästinenser, Iraker, Syrer, Jemeniten ein weiteres Land destabilisiert werden soll. Was soll das? Wieso versucht man nicht die existierenden Brandherde zu löschen, statt neue Fronten zu eröffnen und noch mehr Instabilität zu kreieren. Hat die Ummah nicht genug Leid erfahren?
Bleibt zu hoffen, dass diese Staaten zu Vernunft kommen und ihre Meinungsverschiedenheiten am Verhandlungstisch lösen. Wie es sich für muslimische Führer gehört.
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